EINMISCHEN

Einmischen ist für jeden überall möglich, auf friedlichem Weg, ohne Kleinkrieg. Friedliche Aktive im Untergrund – aber nicht weniger wirksam als im Rampenlicht.

Ade, 3. Startbahn!

Ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben! Beim Bürgerentscheid im München am 17.06.2012 beteiligten sich 32,8% der Wahlberechtigten. Davon stimmten 54,4% gegen den Flughafenausbau! [1] Vorerst heißt es also: Ade, 3. Startbahn!

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude will das Ergebnis „ohne Wenn und Aber“ [2] akzeptieren und so kommt es auch, dass er das Votum der Münchner länger als das rechtlich übliche eine Jahr gelten lassen will. [3] Doch der Ausbau des Flughafens im Erdinger Moos ist noch nicht vom Tisch. Herr Seehofer und Herr Söder geben die dritte Startbahn nicht auf, denn sie sei “von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit” Bayerns. [4]

Also bleibt aufmerksam und engagiert euch weiter gegen den Ausbau und für das Erdinger Moos!

Von greenerilla kommt auf jeden Fall ein großes Dankeschön! an euch alle!

Über was genau wurde abgestimmt?

Bürgerentscheid 1: “Sind Sie dafür, dass die Stadt München in den zuständigen Gremien der Flughafen München GmbH – ohne sich an den Kosten zu beteiligen – dem Projekt einer 3. Start- und Landebahn am Flughafen München zustimmt?”

Bürgerentscheid 2: “Stimmen Sie dafür, dass die Landeshauptstadt München alle ihre Möglichkeiten als Gesellschafterin der Flughafen München GmbH nutzt, um den Bau einer 3. Start- und Landebahn des Verkehrsflughafens München zu verhindern und dass die Landeshauptstadt München insbesondere in der Gesellschafterversammlung der Flughafen München GmbH keinem Beschluss zum Bau einer 3. Start- und Landebahn zustimmt?”

Stichfrage:Falls beide Bürgerentscheide jeweils mehrheitlich mit Ja oder mit Nein beantwortet werden, können Sie hier mit einem Kreuz dem Bau der 3. Start- und Landebahn zustimmen oder ihn ablehnen.[5]

http://www.bund-naturschutz.de/typo3temp/pics/e2c515a4bf.png

Weiter Infos:
http://www.muenchen.de/rathaus/rathaus/Stadtpolitik/Wahlergebnisse/buergerentscheid2012/ergebnisermittlung.html

Quellen:
[1] http://www.br.de/themen/aktuell/inhalt/startbahn-buergerbegehren-flughafen100.html
[2] http://www.sueddeutsche.de/muenchen/buergerentscheid-zum-flughafenausbau-muenchner-stoppen-dritte-startbahn-ude-gratuliert-gegnern-1.1385352
[3] http://www.br.de/themen/aktuell/inhalt/startbahn-buergerbegehren-flughafen100.html
[4] http://www.br.de/themen/aktuell/inhalt/startbahn-buergerbegehren-flughafen100.html
[5] http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/Wahlen-und-Abstimmungen/Buergerentscheid.html

Deutsche Bank hilft FELDA beim Abholzen des Regenwaldes!

FELDA ist ein malaysisches Unternehmen, das seit seiner Gründung hunderttausende Hektar Regenwald gerodet hat, um Palmöl-Plantagen anzulegen. Inzwischen ist FELDA der weltgrößte Palmöl-Händler, weltweit der drittgrößte Besitzer von Palmöl-Monokulturen und einer der führenden Zuckerhersteller.

Und nun ist es bald soweit. Am 28.6.2012 geht FELDA an die Börse, um dort drei Milliarden Dollar einzusammeln. Mit diesem Geld werden, so hat FELDA schon angekündigt, weitere Regenwaldflächen in Indonesien und Afrika gekauft, die wiederum abgeholzt und in Monokulturen umgewandelt werden sollen. Da die Partei des Premierministers von Malaysia, Najib Razak, eng mit FELDA verbunden ist, wird sogar gemunkelt, dass mit dem Geld die anstehenden Wahlen beeinflusst werden.

Die Deutsch Bank unterstützt FELDA beim geplanten Börsengang, da sie die Wertpapiere des Palmöl-Moguls ihren Anlegern anbietet. Sie nennt dessen rücksichtsloses Vorgehen gegenüber dem Regenwald und den dort beheimateten Menschen ökologisch und sozial unbedenklich.

Auf https://www.regenwald.org/aktion/878/deutsche-bank-bringt-abholzung-an-die-boerse könnt ihr an einer Unterschriftenaktion teilnehmen, die sich direkt an die Deutsche Bank wendet, um ihre Hilfe für FELDA doch noch abzuwenden. Aber da schon am 28.6. der Börsengang ist, drängt die Zeit!

Helft mit und unterschreibt!

Größer – schneller – weiter??? 3. Startbahn? – NEIN, Danke!

Am 17. Juni wird in München ein Bürgerentscheid zum Flughafenausbau durchgeführt. Gehst du hin? Wir von Greenerilla hoffen das sehr! Denn München braucht viele Stimmen gegen die dritte Startbahn!

Auf unserer Homepage findet ihr schon seit längerem Artikel über die dritte Startbahn und warum wir uns dagegen wehren müssen (http://greenerilla.de/index.php/schuetzen#Startbahn)! Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der negativen Auswirkungen des Ausbaus:

1. Fluglärm macht krank!
Bisher sind „nur“ 540.000 Menschen in den Landkreisen Freising, Erding, Dachau und Teilen von München vom Fluglärm betroffen. Diese Zahl wird sich aber immens steigern, da sich nach dem Ausbau die Flugrouten ändern werden. Somit darf sich dann der Großteil der Münchner am Lärm erfreuen…

2. Natur – nein danke?
Für die neue Startbahn müsste eine Fläche so groß wie der Tegernsee versiegelt werden. Und das Schlimmste daran ist, dass genau diese Fläche der letzte Rest des Erdinger Mooses ist! Man würde somit den Lebensraum vieler seltenen Pflanzen und Tiere zerstören.

3. Raus mit dem Geld aus dem Fenster!
1.250.000.000€ – Einemilliardezweihunderfünfzigmillionen Euro! So viel soll der Ausbau kosten. Dabei hat der Flughafen München jetzt schon 2,7 Milliarden Schulden! Und da der Flughafen zur Hälfte dem Freistaat Bayern gehört, zahlt letztendlich der Steuerzahler. Ja und dann braucht man für Bauvorhaben schließlich immer noch mehr Geld als geplant…

4. Voll, voller, München!
München ist voll. Überfüllte U-Bahnen, überfüllte Straßen, überfüllte Kinderhorte, überfüllter Wohnungsmarkt… Überfüllt! Überfüllt! Überfüllt! Wenn München weiter wächst, dann bitte zuerst in sozialer Sicht!

Das sind vier der wichtigsten Punkte, wenn es um den Flughafenausbau geht. Ganz abgesehen davon, dass es in wenigen Jahrzehnten kein Erdöl mehr gibt, um die Flugzeuge anzutreiben… und natürlich abgesehen vom Klimawandel!
Und wofür braucht München überhaupt eine dritte Startbahn? So wie der Münchner Flughafen momentan ausgebaut ist, reicht er jährlich für 500.000 Starts und Landungen. Bisher werden nur wenig über 400.000 verzeichnet.

Das alles schreit nicht nach Ausbau! Das schreit nach STOPP!

Spätestens jetzt ist es Zeit gegen die dritte Startbahn aktiv zu werden! Stimme gegen den Ausbau! Und wenn du noch nicht wählen darfst, rede mit deinen Eltern über die Auswirkungen einer dritten Startbahn auf dich und deine Stadt!

Hier noch eine kleine Hilfe, wie du abstimmen musst, wenn du gegen die 3. Startbahn bist!

Gesetz gegen Atomkraft gefordert!

Die Großproteste im März und viele weitere Aktionen in ganz Deutschland haben den Druck auf die Regierung enorm gesteigert. Heraus kam ein dreimonatiges Moratoruim für sieben AKWs, eine weiteres hat im Juni Revision. Noch ist ungewiss, was mit den Meilern ab Mitte Juni passiert. Ein Gesetz würde jedoch endgültig Klarheit und Tatsachen schaffen. Inzwischen hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, im Juni ein neues Atomgesetz zu beschließen. Erste Gespräche sind ab dem 3. Juni geplant. Ein Beschluss im Bundesrat dazu soll am 17. Juni gefasst werden. Was genau das Gesetz vorsieht ist noch unklar. Doch wir haben Einfluss darauf! Mit gewaltfreien Blockaden vor zwei AKWs vom 13.-17. Juni 2011 will xtausendmalquer zusammen mit tausenden von Menschen ein deutliches Zeichen setzen gegen den Weiterbetrieb der deutschen Meiler. Bereits ab dem 10. Juni 2011 wird es Aktionscamps geben.

Wer bereits im Vorfeld seine Beteiligung an den Aktionen ankündigt und sich mit den Blockierern solidarisch erklärt, erhöht den politischen Druck. Beides geht online unter www.xtausendmalquer.de. Hier erhaltet ihr wie gewohnt auch kostenloses Mobilisierungsmaterial.

Wer den Newsletter von xtausendmalquer bestellt, erhält stets alle aktuellen Infos zum Stand der Vorbereitungen.

Gewaltfreie Sitzblockaden gegen Uralt-Meiler

Mitte März sprach die Bundesregierung ein dreimonatiges Moratorium für sieben Atomkraftwerke aus. Ob die betroffenen Meiler ab Mitte Juni wieder den Betrieb aufnehmen, ist noch unklar. Um dies zu verhindern, plant die Initiative X-tausendmal quer große gewaltfreie Aktionen. Unter dem Motto „Atomkraft AUS sitzen“ wird mit Sitzblockaden direkt vor den Toren der AKWs eine Stilllegung nicht nur für die sieben, sondern für alle Meiler in Deutschland gefordert.

Helfende Hände gesucht

Aktionen sind besonders erfolgreich, wenn sie gut vorbereitet sind. Aus diesem Grund möchte X-tausendmalquer bereits vor ihrer Aktion „SCHLUSSendlich“ starken politischen Druck aufbauen. Ab sofort sammelt die Initiative unter www.x-tausendmalquer.de Absichts- und Solidaritätserklärungen für die Blockaden. Hier gibt es auch Webbanner zum downloaden. Den dazugehörigen Flyer kann man unter www.ausgestrahlt.de kostenlos bestellen. Ebenfalls bietet die Initiative bundesweit Aktionstrainings zur Vorbereitung an. Willst du eines in deiner Stadt organisieren? Dann schreib eine E-Mail an aktionstrainings@x-tausendmalquer.de.

25.04.2011 Großproteste in Deutschland

25 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl zeigt der Super-GAU in Japan, dass auch ein Unfall in einem AKW mit westlichen Sicherheitsstandards möglich ist. Die Atomkraft ist sehr komplex und für den Menschen nicht beherrschbar. Auch eine Lösung für den Atommüll ist immer noch nicht gefunden. Aus diesen Gründen sind für den 25. April 2011 Großproteste an 12 AKW-Standorten in Deutschland geplant. Gefordert wird die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Es wird Demonstrationen, Sternmärsche, Umzingelungen, Konzerte und weitere Aktionen geben.

Mitmachen

Eine Übersicht über alle 12 Standorte der Demos gibt es unter http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/t25.html. Für alle, die in Bayern wohnen, bietet sich die Demonstration am Aktionsort AKW Gundremmingen an. Interessierte, die dort auf die Straße gehen wollen, treffen sich um 13 Uhr am Bahnhof in Günzburg. Infos zu Bussen, Zügen, Fahrrad-Konvois oder Mitfahrgelegenheiten für die Demo erhält man unter www.tschernobyl25.de. Über diese Website können auch Plakate und Flyer sowie weiteres Material kostenlos bestellt werden.

Weitersagen

Am 26. März haben so viele Menschen wie noch nie in Deutschland gegen Atomkraft demonstriert. Ein riesen Erfolg! Doch dabei sollte es nicht bleiben. Es gilt, wieder alle für die Demos zu mobilisieren – Freunde, Verwandte, Bekannte, per E-Mail, per Facebook, per Twitter oder auch gern persönlich. Tipps hierfür und einen Beispieltext wird unter http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/t25/weitersagen.html angeboten.

Atomausstieg für jeden

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Biomasse – viele Ressourcen und ein Zweck: im Kleinen was Großes zu bewegen. Inzwischen kann jeder, ob in der Stadt oder auf dem Land, deutschlandweit Strom und Gas aus zukunftsfähigen Energiequellen beziehen [1]. Auf diese Weise können wir unsere Einflussmöglichkeiten als VerbraucherInnen nutzen, unterstützen den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen und lassen Anbieter von Atomstrom leer ausgehen [2].

Atomausstieg selber machen
Der Weg zum persönlichen Atomausstieg ist ganz einfach und nur drei Schritte lang:

1. passenden Stromanbieter aussuchen
Folgende vier Anbieter verkaufen ausschließlich umweltschonend
erzeugten Strom [3]:
• Naturstrom (www.naturstrom.de)
• Greenpeace Energy (www.greenpeace-energy.de)
• Lichtblick (www.lichtblick.de)
• EWS Schönau (www.ews-schoenau.de)

2. Stromzählernummer herausfinden und Vertrag des ausgewählten Stromanbieters ausfüllen.
3. Fertig! Neuer Ökostromanbieter regelt alles mit dem alten Stromanbieter. Technische Änderungen oder Installationen entfallen [4].

Trittbrettfahrer

Vorsicht bei konventionellen Stromanbietern! Große Konzerne wie E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall wollen beim grünen Geschäft ebenfalls mitmischen [5]. Sie locken mit „Ökostrom-Tarifen“ [6]. Das Problem: Atom- und Kohlekonzerne bekommen so von uns Verbrauchern weiterhin Geld. Damit unterstützen wir eine klimafeindliche Lobbypolitik! [7]. Achtung auch bei kleinen und regionalen Stromanbieter. Manche von ihnen gehören zu den großen Konzernen. Deswegen kommen nur Ökostromanbieter in Frage, die eigentumsrechtlich nicht mit den Atomkonzernen verflochten sind [8].

Regionale Stromanbieter

Wer Strom oder Gas von regionalen Anbietern beziehen will, sollte auf das „Grüner Strom Label“ achten. Diese Zertifizierung erhalten nur unabhängige Ökostrom-Anbieter, die wirklich in den Ausbau von Neubauten zur Gewinnung regenerativer Energien investieren [9]. Unter www.gruenerstromlabel.org gibt’s Infos zu Anbietern in eurer Region, die mit diesem Label zertifiziert sind.
Zertifikate für das Renewable Energy Certificate System (RECS) geben leider keine 100%ige Sicherheit. Mit diesem Zertifikat kann ein Stromanbieter Ökostrom verkaufen, den er bei anderen Ökostromproduzenten gekauft hat. Auf diese Weise wird sein Atom- oder Kohlestrom veredelt [10].

Noch Fragen???

Ihr habt noch Fragen zu Atomkonzernen, Wechsel des Stromanbieters oder Netznutzung? Alle Antworten darauf findet ihr hier:
www.atomausstieg-selber-machen.de (ein Bündnis von 17 Umweltverbänden, Verbrauchern und Anti-Atom-Initiativen vier „echte“ Ökostromanbieter)

Atomausstieg weiterempfehlen!

Euer persönlicher Atomausstieg hat super geklappt? Dann erzählt’s weiter – Freunden, Familie, Bekannten, München und Deutschland – mit Flyern und Postern, in der Zeitung, im Internet oder bei eurer privaten Stromwechselparty! Infos und jede Menge Tipps für Stromwechsel-Aktivisten erhaltet ihr unter: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Aktionsleitfaden_Stromwechsel.pdf.

Das wichtigste beim Energieverbrauch ist und bleibt aber das Strom sparen – auch wenn man Ökostrom bezieht.

[1] ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN (2011): Atomausstieg – so einfach geht’s… ; (Unter: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel.html, Stand: 13.04.2011).
[2] ebd.
[3] ebd.
[4] ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN (2011): Aktionsleitfaden für Stromwechselberater und Aktivisten; (Unter: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Aktionsleitfaden_Stromwechsel.pdf, Stand: 13.04.2011).
[5] NABU (o.A.): Wissenswertes über Ökostrom. Nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, ist auch Ökostrom drin; (Unter: http://www.nabu.de/themen/energie/oekostrom/10763.html, Stand: 13.04.2011).
[6] ebd.
[7] ebd.
[8] ebd.
[9] ebd.
[10]ebd.

30.03.2011 | Neuwahlen! greenerilla (NAJU-München) Jahresvollversammlung

Um auch in der greenerilla demokratische Strukturen zu behalten ist es langsam wieder an der Zeit unserer Vorstandschaft für ihr Engagement zu danken und von ihren Mehraufgaben zu befreien. Jetzt sind wieder Neue dran, die nach der Vorstandswahl hoffentlich voller Elan und mit neuem Wind die greenerilla verteten werden. Tolle Leute kandidieren um die Ämter in der Vorstandschaft. Es wird einen schönen Jahresrückblick geben, Eure Wünsche für die Zukunft finden Platz und Zeit um diskutiert zu werden – und vor allem wird es eine friedliche, unsteife Wahl werden. Getränke und Knabbereien in Bio-Qualität sind selbstverständlich wie immer vorhanden.

Jedes Mitglied kann bei der Wahl eine Stimme abgeben!

Wann: Mittwoch, 30.03.2011 ab 16 Uhr
Wo: Klenzestr. 37, Rückgebäude

26.03.2011 20.30 Uhr | „Earth Hour“

Die „Earth Hour“ ist ein weltweites, stilles Statement für den Klimaschutz. Hierzu muss man sich keine Vorträge anhören, sondern schlicht um 20.30 Uhr für eine Stunde den Lichtschalter ausschalten.
Zur „Earth Hour“ gehen seit 2007 die Lichter aus, 2008 beteiligten sich fast 4000 Städte in 88 Ländern! Das Opernhaus in Sydney, der Eiffelturm in Paris und die Akropolis in Athen hüllten sich zusammen mit Millionen von Bürogebäuden und Wohnungen in schmuckes Schwarz.
Gemeinsam wird gezeigt, dass das Ergebnis des Klimagipfels in Kopenhagen nicht genug sein kann und ein wirksames Klimaschutzabkommen unabdingbar ist.

17.10.2010 | Castoralarm!

Aktionstraining für X-tausendmalquer in München

Im Streit um die Laufzeiten der Atomkraftwerke wollen wir weiterhin Zeichen unserer Kritik setzen! Am 05.11.2010 startet ein Castor-Transport ins atomare Zwischenlager Gorleben. Geplant sind deswegen tagelange Proteste gegen die strahlende Fracht. Am 06.11. wird eine Großdemonstration in Dannenberg stattfinden, worauf dann zahlreiche Blockade- und Protestaktionen folgen.
Es wird aufgerufen zu einer großen, gewaltfreien Sitzblockade im Wendland! Damit da auch nichts schief geht, und ihr für alles gewappnet seid, werden deutschlandweit Aktionstrainings und Informationsveranstaltungen angeboten.

Wo: München, West-Schwabing
Wann: Sonntag, 17.10.2010 um 16.00 Uhr
Anmeldung: borjar@gmx.de
Nähere Infos mit genauer Wegbeschreibung bekommt ihr in der Rückmeldung auf eure E-Mail.
Eine telefonische Anmeldung ist auch über X-tausendmalquer möglich: 05843-98 71 37

Aktuelle Infos unter:
www.x-tausendmalquer.de

Mobilisierungsvideo unter:
www.youtube.com/user/X1000mal#p/u/1/CJYgLuBnkHc

09.10.2010 | Anti-Atom-Demo in München

Auch in München soll lautstark demonstriert werden! Mit einer Menschenkette zwischen der CSU-Parteizentrale, der Eon-Zentrale und dem Bayerischen Umweltministerium wollen wir zeigen, dass wir gegen die geplanten Verlängerungen der Laufzeiten für Atomkraftwerke sind. Nach drei großen Auftaktkundgebungen soll die Kette folgen, dann geht es weiter zum Odeonsplatz zu einer großen Abschluss-Kundgebung und musikalischem Abgang.

Der LBV ist mit den Silbermöven, der NAJU Bayern und der greenerilla (NAJU München) vertreten.
Wir treffen uns ab 13 Uhr auf dem Königsplatz, irgendwo zwischen dem U-Bahn-Aufgang Luisenstraße und der Mitte des Platzes! Kommt zahlreich, denn wir brauchen eure Unterstützung!

weitere Infos:
www.anti-atom-bayern.de

18.09.2010 | Großdemo in Berlin

Die Regierung will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Rechtzeitig vor der Entscheidung gehen wir am 18. September mit zehntausenden Menschen in Berlin auf die Straße und umzingeln das Regierungsviertel. Demonstrieren Sie mit für das Ende der Atomenergie!

Hier könnt ihr euch ausgiebig über die Aktion informieren:
www.campact.de/atom2/demo1809/home

Eure Stimme zählt!

Wir haben euch hier ein paar Aktionen zusammen geschrieben, bei denen ihr euch direkt und unkompliziert für eine bessere Umwelt engagieren könnt!

“Nicht in unserem Namen”

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag ist auf Pro-Atom-Kurs und fordert längere Laufzeiten für Atomkraftwerke, und zwar „im Gesamtinteresse der Wirtschaft“. Mitgliedsunternehmen sowie weitere engagierte Bürger wollen sich dagegen wehren und mit einer Unterschriftenaktion zeigen, dass sie gegen Atomenergie stimmen. Auch ihr könnt eurer Stimme Kraft verleihen!

Weitere Informationen und Unterschriftenaktion:
www.greenpeace-energy.de/unterschriftensammlung.html

Öko statt Atom!

Werdet Stromrebell und wechselt mit wenigen Klicks zum Ökostrom! Wir haben für euch vier Anbieter recherchiert, bei denen ihr bestimmt auf der sicheren Seite seid. So könnt ihr einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, eine saubere Energiewirtschaft fördern und Atomenergie eine Absage erteilen!

Ausgiebige Informationen findet ihr hier:
www.greenpeace-energy.de/oekostrom.html
www.naturstrom.de/unser-strom/privatkunden/unser-angebot/
www.lichtblick.de/h/lichtblick_Oekostrom_3.php
www.ews-schoenau.de/sauberer-strom.html

Rettet das Isental!

Bei Artenschutz muss es nicht immer um weit entfernte Urwälder und ihre Einwohner gehen. Das Artensterben findet auch vor unserer Haustüre statt!
Hier wollen wir euch eine Aktion nahe legen, die fordert, dass die ständige Zerschneidung von Naturräumen gestoppt wird. Denn dadurch geht der natürliche Lebensraum von vielen Tieren verloren, was zwangsläufig auf Dauer zu Artensterben führt.

Informiert euch selbst und gebt eure Stimme:
www.glus.org/htm/umweltprotest.htm

Und wie man richtig demonstriert, soll auch gelernt sein. Dazu haben zwei Damen ein Buch geschrieben und selbst veröffentlicht. Liebevoll gestaltet mit allerhand tollen Ideen und historischem Hintergrund zeigt es auf, was es so mit Sitzblockade, Spucki-Kleben und Guerilla Gardening auf sich hat.
Zum Schmökern und Ausleihen steht es in unserer Bibliothek für euch bereit.

Zum Informieren und Kaufen gehts hier weiter:
www.protesthandbuch.de

Ich will ein faires und grünes Handy!

So heißt eine Unterschriftenaktion von makeITfair, die zeigen soll, dass es eine Nachfrage für fair produzierte und ökologisch nachhaltige Telefone gibt!
Zu diesem Thema haben am 08.06. weltweit Proteste gegen ungerechte Arbeitsbedingungen im Mobilfunksektor stattgefunden. Die Menschenrechtsaktivisten erinnerten dabei an die 10 Mitarbeiter von Foxconn in China, die sich innerhalb weniger Monate umgebracht haben.
Um Mobilfunkanbietern wie T-Mobile, e-plus oder Vodafone zum Umdenken anzuregen,…

…unterschreibt bitte hier:
www.makeitfair.org/aktiv-werden

Petition für mehr Unternehmensverantwortung

Die Kampagne „Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen“ fordert: Unternehmen, die in der EU ansässig sind, müssen besser auf Menschen und Umwelt achten. Denn sie beeinflussen das Leben der Menschen weltweit. Besonders in Entwicklungsländern herrschen oft Konditionen, die nicht vertretbar sind: Kinderarbeit, Verstoß gegen Arbeitsrechte, Verseuchung von Trinkwasser etc.
Bis Dezember 2010 sollen nun in ganz Europa 100.000 Unterschriften gesammelt und eingereicht werden, damit strengere Gesetze hierzu erlassen werden.

Hier könnt ihr unterschreiben:
www.rechtefuermenschen.de

Hier gibt es weitere Informationen zur Kampagne:
www.germanwatch.org/corp/rm-ru.htm

Atmosfair – für mehr Umweltbewusstsein beim Fliegen

Die Ferien stehen vor der Tür und mit ihnen sicher auch die ein oder andere Flugreise. Dass dadurch unheimlich viel CO2 ausgestoßen und der Umwelt geschadet wird, wissen wir ja. Da hat sich die Klimaagentur atmosfair gedacht, das könnte man doch ausgleichen. Auf ihrer Internet-Seite findet ihr einen Emissions-Rechner, der euch ganz unkompliziert aufzeigt, wie viel Klimagase eure Flugreise verursacht, und wie ihr das durch die Unterstützung klimafreundlicher Projekte wieder ausgleichen könnt.

Hier geht`s zum Emissions-Rechner und zum Ausgleichen:
www.atmosfair.de

21.08.2010 | Mal richtig abschalten

Wir wollen weiterhin Druck auf die Regierung ausüben und gegen ihre Pläne zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken stimmen. Am 21.08.2010 findet dazu ein bundesweiter Aktionstag statt, an dem wir „mal richtig abschalten“. Dazu bringen wir Sommerlaune mit und machen es uns auf öffentlichen Plätzen bequem und zwar mit Handtüchern, Liegestühlen, Sonnenschirmen etc. Auf ein Signal hin springen wir auf und halten Plakate in die Höhe: „Schalten Sie Atomkraft ab, Herr/Frau Abgeordnete/r!“
In vielen Städten formiert sich danach ein bunter Demonstrationszug durch die Innenstadt.

Wer teilnehmen möchte, kann sich gerne bei uns melden!

Weitere Infos findet ihr hier:
www.campact.de/atom2/sommer/abschalten

26.07.2010 | Atom Alarm Aktion

Es soll lauthals ALARM getrommelt und gepfiffen werden. Denn wir wollen den Ausstieg aus der Atomkraft, doch die Atomlobby fordert nun längere Laufzeiten. Damit das nicht passiert, wollen wir Herrn Peter Gauweiler (CDU) ordentlich auf die Füße treten. Bis Ende September will die Bundesregierung über die Zukunft der Atomkraft entscheiden. Und wir wollen mit mehreren Aktionen klarmachen, dass wir GEGEN EINEN AUSSTIEG AUS DEM AUSSTIEG sind.

Die erste Aktion findet am Montag, den 26.07.2010 vor der Vertretung der CSU-Landesleitung statt. Hier werden wir ordentlich protestieren und Herrn Peter Gauweiler eine Erklärung gegen Atomkraft überreichen, die bereits über 150.000 Menschen unterzeichnet haben. Zeitgleich finden bundesweit vor rund 50 Wahlkreisbüros weitere Alarm-Aktionen statt.

Ort: CSU-Landesleitung, Nymphenburger Straße 64, 80335 München
Zeit: Montag, 26.07.2010, 12:00 bis 13:00 Uhr

Wer mit der greenerilla zusammen pfeifen und diese Aktion unterstützen will, meldet sich bitte bis Montag 10:30 Uhr bei uns!

Weitere Infos:
www.campact.de/atom2/sommer/muenchen-sued

27.03.2010 20.30 Uhr | „Earth Hour“

Die „Earth Hour“ ist ein weltweites, stilles Statement für den Klimaschutz. Hierzu muss man sich keine Vorträge anhören, sondern schlicht um 20.30 Uhr für eine Stunde den Lichtschalter ausschalten.
Zur „Earth Hour“ gehen seit 2007 die Lichter aus, 2008 beteiligten sich fast 4000 Städte in 88 Ländern! Das Opernhaus in Sydney, der Eiffelturm in Paris und die Akropolis in Athen hüllten sich zusammen mit Millionen von Bürogebäuden und Wohnungen in schmuckes Schwarz.
Gemeinsam wird gezeigt, dass das Ergebnis des Klimagipfels in Kopenhagen nicht genug sein kann, ein wirksames Klimaschutzabkommen unabdingbar ist.
Greifst du dann in der Dunkelheit noch zu deiner Kamera samt lichtstarkem Objektiv und knipst Beeindruckendes, kannst du gleich beim Fotowettbewerb des WWF mitmachen.

Weitere Infos hierzu unter:
http://www.wwf.de/themen/klima-energie/jeder-kann-handeln/earth-hour-2010-in-deutschland/

15.03.2010 | Kein Olympia ohne Nachhaltigkeit – damit 2018 nicht die Falschen gewinnen!

Am Montag, den 15.03. traf sich am Marienplatz ein Bündnis mehrerer Jugendverbände für eine kreative Aktion zum Thema „Kein Olympia ohne Nachhaltigkeit – damit 2018 nicht die Falschen gewinnen!“ Dabei vertreten waren die Naturschutzjugend (NAJU Bayern, greenerilla), die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) und die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV), Landesverband Bayern.
Bei der Aktion wurden die größten Folgen einer unbedachten Olympia-Bewerbung auf dem Siegertreppchen zu den Gewinnern erklärt. Gekürt wurden ganz „Olympia-untypisch“ die Verlierer.
Hierzu zählen:
Ökonomische Aspekte: Den beteiligten Gemeinden dürfen keine Schuldenberge hinterlassen werden.
Soziale Aspekte: Es dürfen nicht nur Einzelne von der Olympiade profitieren, sondern es müssen Chancen genutzt werden, die in der Nachnutzung der Sportstätten für den Breitensport und die Umweltbildung liegen.
Ökologische Aspekte: Naturräume und Rückzugsgebiete dürfen nicht zerstört werden.

Die Jugendverbände fordern eine nachhaltige und ökologische Olympia-Bewerbung, die keinen Schaden für die Bevölkerung, die Jugend und die Umwelt hinterlässt.
Denn Jugend, Umwelt und Soziales werden ohne gesicherte Finanzierung und eine umsichtige und nachhaltige Durchführung der Spiele das Nachsehen haben.
Diese Befürchtungen konnten durch alle Informationen, die im aktuellen Stand der Olympia-Bewerbung bekannt sind, noch nicht ausgeräumt werden. Deswegen wendeten sich die ökologischen Jugendverbände mit dieser Aktion – am Tag der Einreichung des „Mini Bid Book“ beim IOC in Lausanne – nochmals mit Nachdruck an die Öffentlichkeit und die Politik.

21.10.2009 | Internationaler Klimaaktionstag

Die greenerilla hat am Internationalen Klima-Aktionstag mit Ihrer Foto-Ausstellung am Sendlinger Tor in München CO2-Alltagssünden dargestellt. Die Foto-Beiträge sprechen für sich… und entlocken dem Betrachter doch hoffentlich nicht nur ein paar Gedanken. Demnächst gibt es hier ein paar Einblicke.